bpa-Studie "Pflegewirtschaft 2011"

Fast 50 Medienvertreter, darunter ARD, RTL und ntv nutzten die Gelegenheit sich in der bpa-Bundesgeschäftsstelle in Berlin, über die bpa-Studie „Pflegewirtschaft 2011“ zu informieren. Die Zahlen sind alarmierend, allein in der ambulanten Pflege steigt der Bedarf an Vollzeitpflegestellen von derzeit ca. 166.000 (2010) auf ca. 218.000 in 2020. Der bpa-Präsident Bernd Meuer warnte eindringlich „Wenn wir heute nicht handeln, programmieren wir den Pflegenotstand von morgen.“ Meurer formulierte zudem die wichtigsten Forderungen des bpa „Wir brauchen Ausbildung, Weiterbildung und die Wiederaufnahme der Finanzierung des dritten Umschulungsjahres. Außerdem benötigen wir eine qualifizierte Zuwanderung.“

Einen weiteren Lösungsweg beschreitet die JWO Hamburg Care GmbH & Co.KG. Als Spezialist für die stundenweise, nicht-medizinische Betreuung von Kunden zuhause – von wenigen Stunden im Monat, über Nacht, an Wochenenden oder auch bis zu 24 Stunden am Tag - arbeitet das Unternehmen ausschließlich mit nicht-examinierten Mitarbeitern und kooperiert hier u.a. mit ambulanten Pflegediensten. Somit ist es diesen möglich sich mit den examinierten Kräften auf Expertenthemen wie z.B. Wundversorgung, Dekubitusversorgung, Palliativpflege etc. zu konzentrieren.
Durch den Einsatz von nicht-examinierten Mitarbeitern auf Basis einer geringfügigen Beschäftigung bzw. in Teilzeit können neue Mitarbeitergruppen wie z.B. Frühpensionäre oder junge Mütter mobilisiert werden und dem heutigen und zukünftigen Pflegenotstand entgegenwirken. So konnte der Hamburger-Betrieb bereits in den ersten 5 Monaten ca. 20 neue Arbeitsplätze schaffen.

Dabei achtet das Unternehmen auf eine sorgfältige Auswahl und kontinuierliche Fortbildung der Mitarbeiter. „Bei uns arbeiten Mitarbeiter, die Zuverlässigkeit und fachliches Wissen miteinander verbinden und sich in die Lebenssituationen der Senioren und pflegebedürftigen Personen einfühlen können.“, so Jörg Wolter, Geschäftsführender Gesellschafter.

Freitag, 5. August 2011